Felix Schüeli (*1973)

Felix Schüeli (*1973)

Der in Luzern wohnhafte Cellist und Komponist Felix Schüeli wurde in Schaffhausen geboren und ist in Rapperswil am Zürichsee aufgewachsen. Seine musikalische Ausbildung begann er als Kind mit Cello- und Klavier-unterricht an der Musikschule, später an der Mittelschule. Während dieser Zeit beschäftigte er sich auch als E-Bassist mit dem Jazz und spielte in verschiedenen Rock- und Popbands.

Felix Schüeli studierte an der Musikhochschule Luzern Violoncello, Komposition und Schulmusik mit Hauptfach Chorleitung, sowie an der Royal Academy of Music and Drama (RSAMD) in Glasgow Komposition. Er besuchte Meisterkurse bei u.a. Heinz Holliger und Hanspeter Kyburz (Komposition) bzw. Stanislav Apollin und Guarneri Trio Prag (Cello).

Obwohl sich das Interesse am Komponieren schon früh zeigte, als er mit 12 Jahren das Stück „Katzenromanze“ für ein Jugendorchester schrieb, begann er erst 12 Jahre später sich wieder als Komponist zu betätigen. Seitdem sind seine Stücke in der ganzen Schweiz sowie in Leipzig, Glasgow, Madrid und Wien aufgeführt worden. Sein Werkverzeichnis beinhaltet zur Zeit 18 Kompositionen für verschiedenste Besetzungen vom Soloinstrument bis hin zu großem Sinfonieorchester. Ebenso schrieb er die Musik zum Freilichttheater „Wagners Tribschen“ welches im Sommer 2005 in Luzern zur Uraufführung gelangte.

Seine Kompositionen haben verschiedene nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter 1.Preise an Kompositionswettbewerben in Glasgow (Dinah Wolfe Memorial Award 2002), Wien (Internationaler Kompositionswettbewerb im Rahmen des Wiener Sommer Seminars für Neue Musik 2002) und Basel (Internationaler Wettbewerb für Komposition und Arrangement 2000), sowie einen Werkbeitrag der Stadt und des Kantons Luzern (2001) und das Werkjahr der Dienemann Stiftung (2002). Am Europäischen Musikmonat 2001 in Basel war Felix Schüeli „Composer of the Week“.

Als Cellist ist Felix Schüeli vor allem in Kammermusikkonzerten in der ganzen Schweiz zu hören. Neben dem romantischen Repertoire gilt sein Interesse als Cellist insbesondere Neuer bis Neuester Musik. So spielte er Uraufführungen u.a. von David Sonton, Stephen Davismoon oder Hubert Podstransky (an der EXPO’02 in Yverdon).

Felix Schüeli ist als Cellolehrer privat und an verschiedenen Musikschulen tätig.